Round 1 … Frust!

Ich denke jede spielende Person hat so mindestens ein Genre, mit dem sie einfach nicht warm wird. Bei mir sind das Fighting Games. Das Schlimme: ich möchte lernen, Fighting Games halbwegs passabel zu spielen. Sonst wäre es ziemlich einfach, sie schlicht zu ignorieren.

Meine Versuche beinhalten bisher Street Fighter 2 und Alpha 2, Tekken, Mortal Kombat und Skullgirls. Gefühlt bin ich nicht weiter als vor 10 Jahren. In unregelmäßigen Abständen habe ich es immer wieder mit verschiedenen Spielen versucht, um wenigstens mit einem warm zu werden. Ich scheitere immer wieder. Selbst im Story Modus. Auf der einfachsten Stufe. Liegt das jetzt an mir? Unwahrscheinlich, ich habe es ja auch geschafft, Shooter, Puzzles, Jump & Runs, Trading Card Games und anderes zu lernen. Wieso schaffe ich es nicht, die Fighting Game-Grundlagen auf die Reihe zu kriegen?

Gute, in das Spiel integrierte Tutorials sind nach wie vor die Ausnahme. Der typische Training Room hilft mir auch nicht weiter, ohne Idee was ich wie trainieren sollte. Überhaupt, Stunden im Training Room verbringen um einen Move oder eine Combo zu lernen… ich denke da kann ich in der Zeit Spannenderes erledigen. Nicht jedes Spiel muss auch ein Portal sein, dass Spielmechaniken erklärt und wiederholt, ohne dies offensichtlich zu tun. Fighting Games aber? Fehlanzeige.

Und wieso tue ich mir das alles überhaupt an? Vermutlich gerade WEIL ich in so vielen Genres mindestens kompetent genug bin um die Mechaniken zu verstehen und Spaß damit zu haben. Und Spaß hat auch ein bisschen was mit „Erfolg“ zu tun. Da ist wohl dieses eine Genre, das da rumsteht, und wie Nelson Muntz mit dem Finger auf mich zeigt und „HA-HA!“ ruft.

Ich könnte das alles sein lassen. Werde ich aber nicht. Irgendwann bin ich doch wieder im Training Room und probiere es erneut.

Verfluchter Ehrgeiz.

5 Gedanken zu “Round 1 … Frust!

  1. Hihi, bei mir gibt’s da einige (FPSs, RTSs und Fighting Games wahrscheinlich auch, k. A. Jump’n’Runs waren auch nie meine Stärke) aber ich hab’ meistens nicht den Ergeiz, der mich dazu zwingt mich doch damit zu beschäftigen.

    Dieses „Aaaaarrrh! Ich muss das jetzt schaffen!“ kenn’ ich aber sehr gut von der Souls-Reihe (wobei für mich DS2 dann doch zu sehr „mehr vom Selben aber Schlechter“ war, dass ich mittendrin aufgegeben hab).

  2. Jedes mal wenn ich mit Freunden Street Fighter spiele frage ich mich dann doch, warum andere Gelegenheitsspieler_innen mich so angespitzt in den Boden stampfen können. Irgendwas an Prügelspielen ist es, das sie schwerer zugänglich macht als andere Spiele. Aber vielleicht rede ich mir das auch nur ein 😉

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