Vor weißem Hintergrund ist eine Brücke mit einem kleinen Mädchen zu sehen.

Gesammelte Links #33

(K)ein Aprilscherz: Auf Google Maps könnt Ihr heute Pac Man spielen!

Apropos Pac Man… Zusammen mit Space Invaders und Pong ergibt es Pacapong und ist eines der Spiele, die beim Ludum Dare 58 zum Thema Pong entstanden.

Obsidians Pillars of Eternity ist dank Crowdfunding zustande gekommen – leider hat ein Unterstützer damit einen transgenderfeindlichen „Witz“ untergebracht. Unüberraschend: Eine bestimmte Personengruppe findet den Ärger über diese Aussage wieder schlimmer als das dahinter stehende Vorurteil.

Die Forscherinnen Rosalind Wiseman und Ashly Burch haben Schüler_innen zu ihrem Computerspielverhalten befragt: Mädchen und Jungen spielen ähnlich viel, Mädchen sehen sich aber deutlich seltener als „Gamer“. Außerdem bevorzugen sie Spiele mit einer Protagonistin, während Jungen keine Geschlechtspräferenz angeben. Je älter die Jugendlichen werden, umso eher kritisieren sie sexualisierte Darstellungen von Frauen. (Zur Zusammenfassung der Ergebnisse, PDF.)

Abseits von Mathe-Quizzes und Länderpuzzles werden Computerspiele heute viel öfter für unterrichtende Zwecke verwendet. Elisabeth O’Neill über u.a. Never Alone.

Ein weiteres Beispiel ist Beyond Eyes über eine blinde Protagonistin. Das Spiel kommt im Laufe des Jahres heraus.

Zwei Interviews bei der Mary Sue: Mit der Programmiererin Brie Code von Ubisoft über ihre Arbeit und wie Spiele ein breiteres Publikum ansprechen (können). Und mit Nina Freeman, die mit how do you Do it? eine Kindheitserinnerung vieler Barbie-Besitzer_innen umgesetzt hat.

Bald auf den Playstations 4 und Vita: das Adventure Broken Age.

Es gibt eine neue Folge von Feminist Frequency, nun geht es auch um positive Beispiele für weibliche Charaktere.

Derzeit noch im Early Access: Rust. Beim Kampf ums Überleben wird jedem Charakter die Hautfarbe zufällig zugewiesen und lässt sich nicht mehr ändern. Unüberraschend gibt es die ersten Beschwerden. Aber unter den Spielenden entwickeln sich Mechanismen gegen rassistische Sprache.

Schon etwas älter und eine außergewöhnliche Idee: Lea Albaugh hat ein Spionspiel entworfen, dass sich per SMS auf Parties spielen lässt.

2 Gedanken zu “Gesammelte Links #33

  1. Habt ihr da einen Link zu, wie Rust-Spieler*innen sich gegen rassistische Sprache zur Wehr setzen? Ich finde bei vielen Online-Games allein schon die sexistischen und rassistischen Usernames, die mir (trotz Bann von Slurs in den Namen) über den Weg laufen so abstoßend, dass ich meistens solo spiele.

Kommentar verfassen