Gesammelte Links #43

Erinnert sich noch jemand an das Haustierspiel Petz? Melissa McEwen blickt zurück auf die Spiele-Community, in der sie anfing zu programmieren.

Feminist Frequency greift in der neusten Episode die #WomenAreTooHardToAnimate-Debatte von 2014 auf.

Hardware-Hackerin Jeri Ellsworth arbeitet derzeit an einer Spieleplattform für Augmented Reality, CastAR. Das System soll einfach zu bedienen sein und ist für Tabletop-Spiele gedacht, also alles, was auf einem Tisch gespielt wird. Mehr über das Projekt hat sie auch im Podcast Embedded.fm erzählt.

Ausgabe 3 vom feministischen Technik-Magazin The Recompiler ist da. Das Thema: Spiele!

Thoughts and Prayers ist ein Retrobrowserspiel zur (nicht existenten) Waffenverbotsdebatte in den USA: Können Gedenken und Gebete Amokläufe verhindern? Für Deutschland übersetzt, könnte man wohl den reflexhafte Ruf nach „Killerspielverboten“ einfügen.

Wie sich die League of Legends-Spieler_innen verhalten, untersucht Riot schon länger. Nun hat man sich die gefeuerten Mitarbeiter_innen angeschaut und fand eine Korrelation zwischen toxischem Verhalten im Spiel und in den Arbeitsbewertungen. Darauf aufbauend wurden auch die aktuellen Mitarbeiter_innen untersucht und 30 von ihnen angesprochen – weil sie besonders viel negatives Feedback bekommen hatten. Dass einige sofort gefeuert wurden und Verhalten von Bewerber_innen künftig überwacht wird, hinterlässt allerdings einen unguten Nachgeschmack.

Leigh Alexander hat jetzt einen Podcast beim Guardian. Er heißt Chips with everything (was neben Computerchips im britischen Englisch auch Pommes bedeutet). Dabei geht es auch Spiele, zuletzt Pokémon Go und Augmented Reality.

Valentina Birke hat eine Masterarbeit zum Thema Konstruktion von Weiblichkeiten in digitalen Spielen geschrieben, die kostenlos heruntergeladen werden kann.

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