Gesammelte Links #44

In den gesammelten Links geht es diesmal um Pokémon auf dem Pausenhof, den Begriff “Walking Simulator”, den oft übersehenen Rassismus in Brettspielen, die Gefahr von sexueller Belästigung in der virtuellen Realität und mehr.


Sexuelle Belästigung existiert auch in der virtuellen Realität. Umso wichtiger ist es, das Thema direkt anzusprechen, bevor die Technologie ein Massenpublikum erreicht.

Spieleentwickler Robert Yang wird oft gefragt, ob die Spieleindustrie sich aus der Sicht marginalisierter Gruppen bessert. In seinem Blog beantwortet er diese Frage mit einem frustrierten Nein: “All wir Außenseiter, die hoffen, dass sich die Spielekultur ändert und es besser wird, wir sind zu spät. Spiele sind seit 54 Jahren so und werden vermutlich immer so sein.

Die Serie Westworld wird oft mit Videospielen verglichen. Maddy Myers sieht darin aber veraltete Klischees: “Westworld ist eine Zeitreise dorthin, wo Videospiele vor zehn Jahren waren.”

Sarah Pützer erinnert sich bei Superlevel an ihre erste Begegnung mit Pokémon auf dem Game Boy: “Wir diskutierten über geheime Dungeons und wo man sie finden kann oder über wilde Theorien, wie man angeblich Mew fängt. Auf dem Schulhof entstand eine Art Community, ganz ohne Internet.

Ein Artikel von Brie Code sorgte für einige Diskussionen: “In meinem Studio machen wir Spiele mit Leuten, die keine Spiele mögen, weil wir aus bestehenden Paradigmen ausbrechen wollen.”

In der 20. Folge des Podcasts Pixeldiskurs diskutieren Stefan Simond und Tobias Klös über Sinn und Unsinn des Begriffs Walking Simulator.

Der Shooter Shadow Warrior 2 hat trotz all seiner selbstironisch-hypermaskulinen Ballerei eine interessante Beschreibung für den niedrigsten Schwierigkeitsgrad:

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