Ausschnitt aus dem Titelbild des Magazins Vidiot: Ein Mann mit dunklelm Schnurrbart und eine junge Frau mit Stirnband lehnen an einem Arcadeautomate „Super Cobra“

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Mit dem iOS-Spiel HappyPlayTime will Tina Gong die Stille und Wissenslücken zu weiblicher Masturbation schließen. Apple ist wenig überraschend kein Fan der Cartoon-Vulva, während Rack Stare schon lange „Männern“ beibringt, wie man „Frauen“ unauffällig auf die Brüste starrt (visualisiert in einem der furchtbarsten Icons seit langem). Gong entwickelt derweil ein Web- und eine Android-Version. Wie Google zu Masturbation ohne Pornobilder steht, wird sich zeigen. (Deutschsprachige Kurzmeldung dazu.)

Noisey stellt den US-amerikanischen Rapper Mega Ran vor. Der ehemalige Lehrer verbindet seine Liebe zu Computerspielen und Hip-Hop zu „Chip-Hop“ und rappt im folgenden, brandneuen Lied über die möglichen Folgen des Star Wars-Reboots.

Das „Klötzchenspiel“ Minecraft ist inzwischen so erfolgreich, dass Bücherverlage nachlegen – mit Erklärbüchern für Kindern. Oder genauer gesagt, wie Manu bei buuu.ch erläutert, mit Erklärbüchern für Jungs, die statt Kreativität vor allem auf „Spannung“ setzen.

Als Mann hatte man es in den Arcadehallen der 80er nicht leicht. Das US-amerikanische Magazin Vidiot hatte ein paar Tips parat, was Männlichkeit bedeutet. Abseits der Glossen blieb aber alles beim Alten: Spielerinnen waren Deko.

In der Wired erzählt Laura Hudson noch einmal die Ansätze, mit denen im Onlinespiel League of Legends verbale Gewalt und toxisches Verhalten im Spiel unterbunden werden.

Menschen mit Steam-Account kennen vermutlich alle den virtuellen „Pile of Steam“, die Liste ungespielter Titel. Die inzwischen 40 % der gekauften Spiele ausmachen, während es von Humble Bundle gerade täglich neue Angebote gab. The Bottom Feeder über die Blase an Indie-Spielen und die möglichen Folgen ihres Platzens.

Der Tagesspiegel wirft einen Blick auf die Let’s Play-Stars. Findet dabei aber leider Homophobie entschuldbar.

Derweil werden russische Läden Die Sims 4 nur an Erwachsene verkaufen dürfen. Da die Sims-Spiele gleichgeschlechtliche Beziehungen ermöglichen, greift das neue Gesetz zum „Schutz“ von Kindern und Jugendlichen.

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