Gesammelte Links #19

Nicky Case, verantwortlich für das überwachungskritikische Nothing To Hide, hat mit dem Coming Out Simulator 2014 ein ebenso witziges wie persönliches Spiel über “Halbwahrheiten” veröffentlicht. Trotz der selbstironischen Präsentation gilt eine Triggerwarnung für Homophobie und Gewalt. Die Hintergründe könnt ihr im Post-Mortem nachlesen.

Ein Hearthstone Turnier, das als Vorentscheid für einen internationalen Wettbewerb dient, ließ ausdrücklich nur männliche Teilnehmer zu. Die Begründung? Weil eSport als klassischer Sport anerkannt werden soll gelte die klassische Trennung zwischen “männlichen” und “weiblichen” Teilnehmer_innen. Diese Regulierung wurde inzwischen aufgehoben.

Das “interaktive Drama” Virginia verspricht eine spannende Mischung aus Gone Home und True Detective zu werden. Im Virginia der 90er Jahre ermitteln zwei FBI-Agentinnen im Fall eines vermissten Jungen. Das Spiel erscheint nächstes Jahr. Apropos Gone Home: Von dem bisher nur als Download erschienen Spiel gibt es jetzt eine physische Sammler_innen-Edition.

Oft heißt es, Filmen und Spielen fehlen “starke weibliche Charaktere”. Warum der Charakterzug “stark” an sich aber gar keiner ist und eher das Gegenteil eines “starken” Charakters hervorbringt erklärt dieser Artikel sehr ausführlich.

Auszüge aus Nina Kiels Buch “Gender in Games” könnt ihr jetzt online lesen. Wir haben das Buch hier besprochen.

Bioshock Infinite versuchte rassistische Propaganda zu parodieren. Das tat es scheinbar so wirksam, dass nach der republikanischen Tea Party nun auch der Fernsehsender Fox News die Ästhetik des Spiels für sich nutzt – und das ganz ohne Ironie.

Warum kämpft der Endgegner im ersten Level immer so vorhersehbar, dass er leicht zu besiegen ist? Dieser Comic erklärt es.

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