Gesammeltes #12

Mitte diesen Monats fand die Game Developer Conference in San Francisco statt. Unter anderem übte Brenda Romero erneut Kritik an der eigenen Industrie, die Betroffene von Harassment alleine lässt und Victim Blaming betreibt. Empfehlenswert ist auch ihr Diskussionspanel #1ReasonToBe zu Frauen in der Spieleindustrie und -kultur von der letzten GDC.

Spielekritikerin Kris Lingman hat ihre persönlichen Highlights und Eindrücke von der GDC in ihrem Blog zusammengefasst.

Nintendos Entwickler_innen sprachen darüber, warum Animal Crossing so erfoglreich ist und fassen es in einer sehr schönen Folie zusammen: “Diversity”.

Außerdem sprach Yu Suzuki über die Entwicklung seines einflussreichen Klassikers Shenmue, dessen Fans seit über zehn Jahren vergeblich auf eine Fortsetzung warten. Einen neuen Teil kündigte er nicht an, gab dafür aber einen Einblick in seine Vision, nach der die Serie 11 Teile umfasst hätte.

Flappy Bird-Entwickler Dong Nguyen gab dem Rolling Stone ein Interview und sprach auch über eine mögliche Rückkehr seines Spiels in die App Stores. Bei dieser wäre es aber mit einer Warnung versehen, dass Spiel_erinnen auch mal eine Pause einlegen sollten.

Der Egoshooter Titanfall erhält allerorts Lob, sein Fokus auf den Mehrspieler-Modus führt aber zu einer vernachlässigten Einzelspieler-Kampagne. Das könnte negativen Einfluss auf die Langlebigkeit des Spiels haben und Vorbote eines Trends sein.

Susanne Dickel schreibt auf Süddeutsche.de über Sexismus in der Gaming-Kultur und nimmt dabei noch einmal Bezug auf Anita Sarkeesians Videoserie Tropes vs. Women in Videogames.

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