Gesammelte Links #18

Nach viel Hype ist Ubisofts Actionspiel Watch Dogs nun erschienen – und wird auf breiter Fläche kritisiert: Schwarze Charaktere werden dem rassistischen Stereotyp nach als Kriminelle dargestellt, Trans*Menschen werden zu Witzen degradiertFrauen dienen im Spiel nur als Motivation für den Hauptcharakter  und auch das sexistische Marketing ist exklusiv auf Männer gerichtet. System- und Überwachungskritik 2.0: in der „Bürgerwehr-Variante“ schon für günstige 89,99 Euro. Für das nächste Assassin’s Creed Spiel wurden dann gleich mehrer männliche Hauptcharaktere angekündigt und das damit begründet, dass weibliche Charaktere zu aufwändig zu Animieren gewesen wären. Na klar.

Leigh Alexander hat das Thema noch weiter gedacht und angesichts der Ankündigung eines neuen Teils von Tomb Raider die Repräsentation von Heldinnen analysiert.

Nintendo hat auf der E3 ebenfalls eine Videopräsentation veröffentlicht, in der Ausschnitte aus dem neuen Legend of Zelda zu sehen sind – inklusive einer Hauptfigur, die durchaus feminine Züge hat und viele hoffen, dass es endlich Zeit für eine Heldin sein könnte. Leider wurde bereits dementiert.

Ein weiterer großer Titel der dieser Tage erscheint ist Wolfenstein: The New Order, das sich in seinem alternativen Universum weltbeherrschender Nazis zwischen Trash und Ernsthaftigkeit mit Schießereien in an Konzentrationslagern angelehnten Levels ins Geschmacklose manövriert.

In letzter Zeit taucht immer häufiger der Begriff “Queer Games” auf. Dahinter steckt viel mehr als nur ein Schlagwort: inklusive Konferenzen, Spiele-Held_innen abseits der üblichen weißen, heterosexuellen Cis-Männer und Online-Medien.

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